Sponsoren und Freunde des Museums

  

SPONSOREN

Zu den Förderern von Schloss Rundāle gehören neben den namhaften Sponsoren und Mäzenen, welche die Restaurierungsprozesse finanziell unterstützt haben, auch noch viele andere, die uns Artefakte geschenkt, Informationen bereitgestellt, Ratschläge gegeben, tatkräftig angepackt, Lesungen gehalten oder bei uns musiziert haben.

Dr. Gerhard Wulffius (Deutschland), ein Nachfahre des Adelsgeschlechts Biron, hat sein Leben lang Informationen zu Gegenständen gesammelt, die den Herzogen von Kurland gehört haben. Seine Schenkung, der Bibliotheksschrank des Herzogs, ist im Schloss Rundāle ausgestellt und hat als Muster für die Ausarbeitung von elf Kopien gedient. Die von ihm zusammengetragenen Informationen zu den Portraits des Adeligen sind von hohem Wert. Sehr bedeutend ist auch sein Beitrag zur Kommunikation mit den Mitgliedern der Familie Biron.

Das erste Treffen der Mitglieder der Familie Biron im Schloss Rundāle fand anlässlich des 300. Geburtstags von Ernst Johann (1990) statt. Im Laufe der Zeit ist der Kontakt enger geworden, die Kommunikation mit den uns zuvor unbekannten Vertretern des Adelsgeschlechts ist intensiver geworden. Zur 275-Jahr-Feier des Schlosses (2011) reisten Familienmitglieder sowohl aus Deutschland, Frankreich, Finnland und Schweden, als auch aus Kanada, Südamerika und Südafrika an. Die Annäherung an die Familie und den Informationsfluss hat Günter Brüninghaus (Finnland) maßgeblich gefördert.

Das Familienoberhaupt Ernst Johann Prinz Biron von Curland (Deutschland) unterstützt regelmäßig die Restaurierung. Durch seine finanzielle Unterstützung wurden das Parkett im Paradeschlafgemach des Herzogs restauriert, die Restaurierung im Audienzzimmer abgeschlossen, Kopien des Bibliotheksschranks hergestellt, Gemälde erstanden und noch viele weitere Projekte umgesetzt.

Michael Prinz Biron von Curland (Deutschland) fördert regelmäßig die Umsetzung kleiner Projekte.

Die finanzielle Unterstützung des Schlosses Rundāle durch Boriss Teterevs begann 1997 mit der Restaurierung des Boudoirs der Herzogin, die damals aufgrund von finanziellen Schwierigkeiten unterbrochen werden musste. In den folgenden Jahren finanzierte er sowohl die Restaurierung des Toilettenkabinetts und Schlafgemachs der Herzogin, als auch das Schreibkabinett und das Ankleidezimmer des Herzogs. Von 2011 bis 2014 wurde das Mäzenatentum-Programm „Fertigstellung der Restaurierung von Schloss Rundāle” der Boriss-und-Ināra-Teterevs-Stiftung umgesetzt, wodurch der komplett renovierte Billardsaal, das zweite Schreibkabinett des Herzogs, die Bibliothek und die Große Galerie den Besuchern zugänglich gemacht werden konnten. 

Die Restaurierungsarbeiten an der Deckenmalerei in der Bibliothek wurden zu Beginn von der Inspektion für Kulturdenkmalpflege des Lettischen Kulturministeriums, der Aizkraukles Banka und dem World Monuments Fund finanziell unterstützt. So konnte das Deckengemälde zunächst konserviert werden. Die Reinigung, Retuschen und vollständige Restaurierung finanzierte die Boris-und-Ināra-Teterevs-Stiftung. Die Malereien in der großen Galerie wurden 2011 von Skonto Būve gesponsert. Nach und nach wurden Retuschen und Rekonstruktionen gefertigt. Die Restaurierung der Großen Galerie wurde 2014 fertiggestellt.

Die Firmen Robert Bosch und Centra Jaunzemji finanzierten 1998 und 2000 die Herstellung des Parketts, der Wandtäfelungen und der Türen für den „Italienischen Salon“.

Der Headley Trust war der Sponsor für die Restaurierung der Südfassade des Schlosses und die Renovierung der Treppen (1999/2000).
Die Rekonstruktion des Heizkesselhauses und die Modernisierung des Heizungssystems wurden mit freundlicher Unterstützung von Løgstør Rør undBek-Konsult durchgeführt.

Große Unterstützung erfuhren wir, als 1995 Sturmschäden beseitigt werden mussten, denn das Dach über dem Audienzkabinett des Herzogs war in Mitleidenschaft gezogen worden. Den Wiederaufbau des Dachs förderte der „Soros-Fonds Lettland“. Verschiedene Forstämter stellten Balken zur Verfügung, mit deren Hilfe das Dach neu gedeckt werden konnte.

Die Anlegung des Rosengartens wurde fünf Jahre lang von „Latvijas Mobilais telefons” finanziell unterstützt. Doch ohne die vielen freiwilligen Helfer hätte er nicht entstehen können, denn sie halfen dabei, den schwierigsten Teil der Anlegung zu bewältigen, d.h. die vielen Pflanzlöcher für die Rosen zu graben. Allein in den ersten zwei Jahren arbeiteten 1800 freiwillige Helfer im Schlossgarten. Von besonderem Gewicht war hier die Unterstützung der Lettischen Staatsarmee.
Jaco van Rijssel (Holland) hat uns regelmäßig Tulpen und andere Blumenzwiebeln für das Holländische Boskett geschenkt.
Seit 1978 helfen die Mitarbeiter verschiedener Behörden sowie Privatpersonen bei der Neuanlegung des Gartens. Regelmäßig besuchen uns freiwillige Helferinnen der Studentinnenverbindung „Gundega“.
2005 erhielten wir Unterstützung von Kemira GrowHow.
Besonders hervorheben möchten wir die Schenkungen und Widmungen der Züchter und Sammler: im Schlossgarten wachsen Aivars Baroniņš’ Dahlien ‘Rundāles pils’ (Schloss Rundāle), die von Juris Švarcs gezüchteten Tulpen ‘Rundāle Palace’ sowie Rosen aus André Eves (Frankreich) Züchtung namens ‘Château de Rundāle’. Austris Plaudis arbeitet an der Züchtung einer Gewächshausrose namens ‘Rundāles pils’. Die Mitarbeiter des Lettischen Nationalen Botanischen Gartens stehen uns immer mit Rat und Tat zur Seite und halten Vorlesungen während der Gartenfestseminare. 

Einige Restaurierungsarbeiten wurden von Serge Graf von der Pahlen, Georg Alexander Baron von Engelhardt, Mamerts Vaivads und der Firma SIA „Puses” sowie von der Dresdner Bank gesponsert.

Die Vereinigten Kurländischen Stiftungen der Kurländischen Ritterschaft (Deutschland) fördern regelmäßig die Restaurierung einzelner Exponate und verschiedene Museumspublikationen. Die Restaurierung der Sarkophage der Herzoge von Kurland in der Herzogsgruft wurde auch durch die freundliche Unterstützung von Dr. Rüdiger Zellentin (Deutschland), Nicolas Baron von Behr (Deutschland), der Familie Biron und dem Lettischen Kulturkapitalfonds ermöglicht.

Beim Konservieren der Schnitzarbeiten erhielten wir wesentliche Unterstützung von den Mitarbeitern des Lettischen Instituts für Holzchemie und von Römer Biotec (Deutschland).

Roberts und Dagnija Rūsis, Ernst Johann Prinz Biron von Curland und Benigna von Twickel haben uns bei der Anschaffung von Exponaten unterstützt. Ausstellungsstücke und Bücher wurden uns geschenkt von: Jolanta Zariņa, Jānis Strupulis, Valdis Villerušs, Edīte Jansone, Ilga Kreicberga, Aija Celtniece-Blite, Viktors Astaņins, Sandra Kalniete, Kārlis Baumanis (Lettland), Karl Köhler (Spanien), Maija und Māris Zuika (USA), Karina Orlova (St. Petersburg), Povilas Šverebas (Litauen), Ulrich Baron von Behr (Deutschland), Anna Gräfin de Bagneux (Frankreich), Günter Brüninghaus (Finnland), Hagen Graf Lambsdorff (Deutschland). Die Konsistoriumsbibliothek der Lettischen Evangelisch-Lutherischen Kirche überließ dem Museum die Bücher des Pastors Roberts Feldmanis als Schenkung.

Die Museumsbibliothek wird dank Renate Adolphi, Friedrich Blum und Prinzessin Elisabeth Biron von Curland (Deutschland) regelmäßig durch Fachzeitschriften zur Restaurierung und Denkmalpflege erweitert.

Seit 1997 unterstützt Benita von Egen (Deutschland) regelmäßig Publikationen des Museums, des Weiteren hat sie uns eine Reliquie ihrer Familie als Schenkung überlassen. Die Publikation des Katalogs haben 1997 der Verband der Baltischen Ritterschaften und die Wilhelm Hirte Stiftung unterstützt. 

Der Unternehmer Aldis Pauga hat uns mehrfach Helikopterflüge für Lustaufnahmen des Schlosses ermöglicht.

FREUNDE DES MUSEUMS

Dr. Burkhardt Göres und Wassilissa Pachomowa-Göres (Deutschland) gaben uns viele gute Ratschläge für die Zusammenstellung der Museumssammlung und berieten uns in Restaurierungsfragen, basierend auf den Erfahrungen der Stiftung Preußische Schlösser.
Am Anfang der Restaurierungsarbeiten am Schloss und des Entstehungsprozesses des Museums war die Zusammenarbeit mit der Eremitage und dem Russischen Museum in St. Petersburg, dem Schloss Peterhof, dem Katharinenpalast in Zarskoje Selo und dem Palast in Pawlowsk, dem Staatlichen Historischen Museum Moskau und den Palästen Kuskowo, Ostankino und Archangelskoje von größter Bedeutung. Eine erfolgreiche Zusammenarbeit hat sich auch mit den Mitarbeitern des Palasts Gattschina entwickelt.
Zu Beginn der Restaurierungsarbeiten war die russische Schule sehr wichtig für uns – unsere Mitarbeiter erlernten Staffelei- und Tafelmalerei sowie das Restaurieren von Keramik und Textilien in Moskau, im Schloss Rundāle arbeiteten Restauratoren aus St. Petersburg. Inzwischen hat sich auch eine Zusammenarbeit mit Restauratoren in Tschechien entwickelt.

Auch die Arbeit in russischen Archiven war von großer Bedeutung. Es wurden Informationen zur Erbauung des Schlosses und die Exiljahre des Herzogs gesammelt. Bei den Recherchen zu den Herzögen von Kurland gab es viele Berührungspunkte mit den Ländern und Orten, an denen sich herzogliche Besitztümer und Artefakte befanden: in Polen mit Żagań, dem Museum Wrocław und dem Archiv in Jelenia Góra, in Tschechien mit dem Schloss Ratibořice, dem Schloss Náchod, dem Archiv in Pardubice und der Schriftstellerin Helena Sobková, in Deutschland mit dem Museum Burg Posterstein, Sabine und Klaus Hoffman und der Königlichen Porzellan-Manufaktur Berlin. In Frankeich pflegen wir vor allem zu den Nachfahren der Familie Biron freundschaftliche Beziehungen. Die im Château du Marais eingerichtete Ausstellung über die Herzöge von Kurland war 2005 auch im Rathaus von Versailles zu sehen.

Klas Lackschewitz (Deutschland) hat die in der Zeitschrift „Māksla+” erschienene Artikelreihe „Herrenhäuser in Kurland“ auf Deutsch herausgegeben.

 

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Zuletzt aktualisiert
09.10.2017

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