Ausstellungen

 

STÄNDIGE AUSSTELLUNG “VON DER GOTIK BIS ZUM JUGENDSTIL”

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“Von der Gotik bis zum Jugendstil”. Die Küche mit Gegenständen des 17. Jh.

Im Erdgeschoss des Ostflügels befindet sich die ständige Ausstellung „Von der Gotik bis zum Jugendstil“. Im Jahr 2012 wurden da die ersten fünf Ausstellungsräume eröffnet. Die Küche illustriert das Barockzeitalter und ist mit Möbeln, Keramik und Alltagsgegenständen aus dem 17. Jahrhundert eingerichtet. Die italienische Renaissance wird von Truhen mit Holzschnitzereien, der deutsche Manierismus – von Kabinettschränken aus Ebenholz mit Elfenbein-Einlagen und der norddeutsche Barock – mit großen Nussbaumschränken vertreten.

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“Von der Gotik bis zum Jugendstil”. Rokoko-Stil

Ein weiterer Teil widmet sich dem Rokoko-Stil: unter den in Lettland entstandenen Kunstwerken stechen die aus dem „Grünen Saal“ des Herrenhauses des Gutes Puze (Pussen) geretteten Holzpaneele der Wandverkleidung und die vergoldete Tür aus dem Schloss Svēte (Schwethof) des Herzogs Peter hervor. Im Porzellankabinett können Werke deutscher und französischer Manufakturen besichtigt werden. Im Jahr 2016 wurde bereits der elfte Ausstellungsraum mit Kunstgegenständen des Klassizismus eröffnet.

THEMATISCHE AUSSTELLUNGEN

Parallel zum Appartement der Herzogin befand sich eine Reihe von Räumen mit Ausblick zum Hof, die im 18. Jahrhundert von der Herzogin für private Zwecke genutzt wurden. Hier, so vermutet man, haben sich die Hofdamen aufgehalten. Heute sind hier thematische Ausstellungen eingerichtet:

“Mode des 18. Jahrhunderts”,
“Das Geschlecht von Behr in Kurland”,
“Die Kurländer in Porträts des 18. Jahrhunderts”,
“Herzogin Dorothea von Kurland und das Geschlecht der Grafen Medem”.

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“Mode des 18. Jahrhunderts”

Der Raum neben dem Schlafzimmer der Herzogin verschafft einen Eindruck über die damaligen Kleider, Stoffe und Spitzen. Hier sind Gegenstände ausgestellt, die für die Schönheitspflege und im Alltag genutzt wurden – Duftflakons, Necessaires mit Scheren, Pinzetten, Messern, Nadeln u. a., sowie Dosen für Schnupftabak und Schminke…

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“Das Geschlecht von Behr in Kurland”

22 Porträts aus dem Vermächtnis des Barons Ulrich von Behr zeigen die Mitglieder dieser für die Geschichte von Kurland wichtigen Familie. Diese entstanden vom 18. Jahrhundert bis 1898, als der lettische Künstler Janis Rozentāls das Porträt des Besitzers des Gutes Pope, Carl Johann Ulrich von Behr, malte…

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“Die Kurländer in Porträts des 18. Jahrhunderts”

Hier kann man sich mit der Gesellschaft des 18. Jahrhunderts in Kurland bekannt machen – in den Porträts sind staatliche Amtspersonen, Höflinge und Professoren der Academia Petrina (Jelgava/Mitau) zu sehen.

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“Herzogin Dorothea von Kurland und das Geschlecht der Grafen Medem”

Die Ausstellung ist der Herzogin Dorothea von Kurland und ihren Verwandten, der Familie von Medem, gewidmet. Hier ist die Schenkung des Grafen Théodore Medem (Frankreich) ausgestellt – meist Gegenstände aus dem Gut Stukmaņi (Stockmannshof). Besonders wertvoll sind die Porträts des Besitzers des Gutes Eleja (Elley), des Grafen Jeannot Medem und seiner Halbschwester Elisa von der Recke, sowie das Kosmetikservice der Herzogin Dorothea, die um 1787 in der Königlichen Porzellanmanufaktur in Berlin hergestellt wurde.

Im Sockelgeschoss des Schlosses sind die Ausstellungen eingerichtet, die die Vielfältigkeit der Sammlungen des Museums charakterisiert:

“Baugeschichte des Schlosses Rundāle”,
“Stein- und Metallschmiedearbeiten in Lettland”,
“Tür- und Fensterbeschläge des 18. und 19. Jh. in Lettland”,
Pompa funebris”,
“Grünglas”.   

“Baugeschichte des Schlosses Rundāle”

 

“Stein- und Metallschmiedearbeiten in Lettland”

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“Tür- und Fensterbeschläge des 18. und 19. Jh. in Lettland”

Pompa funebris

“Grünglas” – die Schenkung von Karin von Borbély (Deutschland)

 
Im Erdgeschoss des Schlosses kann man die Ausstellungen zu den Themen historischen Gärten betrachten. 

“Blumen im Barockgarten”

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Zuletzt aktualisiert
04.04.2017

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