Französischer Garten

Der 10 ha große französische Garten im Stil des Barocks hat seinen ursprünglichen, vom Architekten Francesco Bartolomeo Rastrelli 1735/36 entworfenen Plan erhalten.

Die Gestaltung des Gartens erfolgte gleichzeitig mit dem Bau des Schlossgebäudes (1736-1740). Nach der Rückkehr des Herzogs aus der Verbannung wurden die Arbeiten zur Gestaltung des Gartens fortgesetzt. In einer Beschreibung der Feier von 1767 wird der große Platz vor dem Schloss mit drei Bassins erwähnt.

Das Projekt für die Wiederherstellung der Gartenanlage wurde 1975 – 1977 im Institut “Giproteatr” (Leningrad) erarbeitet. Die Abholzung der alten Bäume begann 1976, der erste Gartenweg wurde 1978 angelegt, die ersten Linden der Allee wurden 1984 gepflanzt.

Das ornamentale Parterre mit dem Springbrunnen

Das ornamentale Parterre, das sich in Barockgärten traditionell auf dem zentralen Platz vor dem Schloss befindet, wurde 2002 – 2005 angelegt. Die von F. B. Rastrelli projektierten Bassins und der Springbrunnen wurden 2008 gebaut.

Grünes Theater

Das Grüne Theater wurde 2004 mit der Aufführung der Oper „Rinaldo“ von G. F. Händel eröffnet und 2016 völlig fertiggestellt.

Rosengarten

Der Rosengarten ist an der Vorderseite des regelmäßigen Gartens – beiderseits des ornamentalen Parterres – angelegt worden. Die Gestaltung des Rosengartens begann 2005. Sein Gelände umfasst etwa 1 ha. Auf den Flächen nahe dem Parterre wurden englische Rosen gepflanzt, weil sie historischen Rosen besonders ähnlich sind. Die modernen Rosen sind nach Farben gruppiert worden. Westlich – weiße, rosa und rote Rosen, östlich – gelbe, orange und hell pastellfarbene Rosen. Im weitesten Teil des Gartens gibt es auf beiden Seiten je drei Flächen mit historischen und wilden Rosen, die für die Selektion moderner Rosen genutzt werden. Im Rosengarten gibt es etwa 2400 Rosensorten, darunter 670 historische.

Holländisches Boskett

In der Barockzeit waren Boskette wie kleine Wäldchen mit verschiedenen im 18. Jh. beliebten Bäumen und Büschen gestaltet. Die die Boskette einfassenden Hecken wurden in Europa traditionell aus Buchen gebildet. Zuerst (2003 und 2004) wurden die Flieder-Boskette und das Holländische Boskett angelegt. Das Blaue Boskett wurde 2007 gebildet – da gibt es verschiedene blau und weiß blühende Pflanzen und Lauben.

Blaues Boskett

Kennzeichnend für Barockgärten sind gedeckte Gänge zum Spazieren, die sogenannten Pergolen. Zuerst wurde die Pergola gebaut, die das Gärtnerhaus mit dem Grünen Theater verbindet. 2008 wurden zwei Abschnitte am Holländischen und am Blauen Boskett errichtet, 2011 – am Gedenkstätte-Boskett und im Spiel-Boskett.

Flieder-Boskett

Gemäß dem Projekt von F. B. Rastrelli sollen in Bosketten Pavillons errichtet werden. Der erste Pavillon wurde nach dem Vorbild des Pavillons von Schloss Veitshöchheim gebaut.

Pavillon mit der goldenen Vase

Im Pavillon mit der goldenen Vase an der mittleren Allee ist ein Cafe eingerichtet.

Orientalisches Boskett und der Pavillon in dem chinesischen Stil

Im Orientalischen Boskett wurde 2009 ein Pavillon in dem im 18. Jh. beliebten chinesischen Stil aufgeführt und dort eine Toilette eingerichtet.

Boskett blühender Bäume

Seit 2009 werden im Garten blühende Bäume und Büsche gepflanzt. 2011 wurde eine Gedenkstätte für die 1812 und im Ersten Weltkrieg gefallenen Soldaten enthüllt.

Spiel-Boskett

Im Spiel-Boskett sind für die von Besuchern gespendeten Mittel historische Schaukeln und Holzskulpturen aufgestellt. 2009 – 2016 wurde das Labyrinth-Boskett mit einem in Kreis gebildeten Fußwegenetz eingerichtet. Im Quelle-Boskett wird eine Wassertrinkstätte im Treillage-Bogen nach dem Vorbild des Bogens im Garten von Schloss Marly angefertigt. 

Hortensien-Boskett

Picknickplatz

Pfingstrosen

Dekorativer Obstgarten

 

Zuletzt aktualisiert
15.09.2017

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